Turmschdomba - die Burg

Turmstumpen Der noch nicht zugewachsene Turmstumpen mit dem Lomersheimer Gemeinderat zwischen 1924 und 1930 (Quelle: Lomersheim an der Enz, S. 222)


Der Dreißigjährige Krieg hatte auch dem mehrfach niedergebrannten Dorf Lomersheim stark zugesetzt. Nur wenige Einwohner überlebten ihn. Der mächtige Bergfried der Lomersheimer Burg wurde während des Pfälzischen Erbfolgekrieges in die Eppinger Linien einbezogen und trutzte bis 1815 der Zeit.


Lomersheim um 1460 Quelle: G. Schäfer, Schwäbisch Hall)


Der ursprünglich 30 Meter hohe und 7 Meter breite Turm wurde mit amtlicher Genehmigung von einem Maurermeister zum Zwecke der Bruchsteingewinnung zum Einstürzen gebracht. Allerdings hielten die Trümmer aus aus Kalkmörtel und Bruchsteinen so gut zusammen, dass die großen Turm-Brocken noch heute in der einstigen Burganlage als Lomersheimer „Turmschdombe“ zu besichtigen sind.


Lomersheim um 1684 (Quelle: HSTAS, H107 Nr. 147)

Säuberungsaktion am 2. Januar alles weg was stört: der Turmschdomba ist wieder sauber




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